Die staubige Ordensfrau in Aleppo

Liebe zeitkritische Geister in kritischer Zeit.

Heute und immer wieder möchte ich Ihr Interesse auf Schwester Hatune Dogan lenken. Die meisten von Ihnen wissen, dass sie als Mädchen mit ihren Eltern aus der Türkei fliehen musste, da das Leben in einer muslimischen dörflichen Umgebung unerträglich und schließlich gefährlich wurde. Nach mehreren Ausbildungen und dem Studium der Theologie in Deutschland wurde sie Ordensschwester und beschloss, Menschen auf ganz vielfältige Weise weltweit zu helfen, egal von welcher Religion (z.B. Jesiden, Muslime, Christen) und Volkszugehörigkeit. Vor Jahren bereits erhielt sie das Bundesverdienstkreuz erster Klassen.

Für mich ist sie die zweite Mutter Theresa. Ich kenne sie persönlich sehr gut und verfolge sie innerlich auf ihren Wegen. Der Schwerpunkt ihres Engagements liegt in diesen Wochen in Syrien/Irak und ganz aktuell in Aleppo. Man stelle sich eine staubige Ordensfrau vor, welche im Hagel von Granaten und Fassbomben mit ihren Leuten durch die Trümmer geht, praktische Hilfe organisiert, tröstet und Weinende in den Arm nimmt.

Auch in Lagern im Grenzgebiet zur Türkei ist sie tätig. Von dort konnte sie in einer Nacht beobachten, dass 53 Lastwagen mit Öl die Grenze passierten. Das Geschäft der Türkei mit dem islamischen Staat floriert offensichtlich. Wenn man mit Schwester Hatune zu einem persönlichen Gespräch zusammen sitzt, erfährt man Einzelheiten zur Flüchtlingsproblematik sowie zur Gesamtproblematik im Nahen Osten, die kein Medium veröffentlichen würde.

Bei Besuchen in türkischen Flüchtlingslagern konnte sie vor einigen Jahren beobachten, dass christliche Flüchtlinge in getrennten Unterkünften untergebracht wurden, da sie von muslimischen Flüchtlingen auf vielfältige Art gemobbt und bedroht wurden und um ihr Leben fürchten mussten.

Schwester Hatune Dogan beschreibt in ihren Vorträgen sehr deutlich die Zusammenhänge der Probleme im Nahen Osten und nennt Ross und Reiter. Sie scheut sich auch nicht, politisch unkorrekt zu sein und zieht sehr deutlich den Islam mit in die Verantwortung. Gerade letzteres passt insbesondere kirchlichen Institutionen überhaupt nicht. Das soll jemand verstehen! Aktuell schreibt Schwester Hatune an einem Buch, welches gerade die Gewaltaufrufe Allahs im Zusammenhang sieht mit konkreten Problemen in der Welt.

Ich bitte die Leser dieser wenigen Zeilen, dass Sie sich wirklich ein Bild von dieser Frau machen. Wenn Sie bei Google „Hatune Dogan“ eingeben, können Sie sich durch eine Vielfalt von Berichten, Interviews, Videos und TV-Sendungen über diese „zweite Mutter Theresa“ informieren. Bitte tun Sie es!

Schwester Hatune hat eine Stiftung gegründet („Hatune Dogan International – Helfende Hände für die Armen“). Gerade in dieser Zeit der niedrigen Zinsen leiden auch Stiftungen und können nicht mehr so viel Kapital bereitstellen wie früher. Daher bitte ich Sie sehr herzlich, den Anhang (inklusive der Bankverbindung der Stiftung) zu lesen und sich an der Finanzierung der aktuellen konkreten Hilfsaktionen von Schwester Hatune in Aleppo zu beteiligen.

Mit herzlicher Bitte und freundlichem Gruß
Wilfried Puhl-Schmidt

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