Der unfriedliche Ramadan

Liebe zeitkritische Geister in kritischer Zeit.

Seit Mohammed ist gerade der Ramadan ein Monat der Gewalt, des Krieges und der Verfolgung Andersdenkender. Wer dies leugnet, will diese Seite des Islam nicht wahrhaben, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Ich vergesse dabei freilich nicht, dass viele Muslime weltweit diesen Monat als Zeit des Fastens, des Gebetes, der Koranlektüre und des bewusst geselligen Beisammenseins nutzen. Allerdings möchte ich daran erinnern, dass dies kein Fasten im christlichen Sinne oder ein Fasten aus Gesundheitsgründen ist, sondern ein kurzzeitiges Aufschieben des Essens. In einem Radiointerview mit einem muslimischen Lebensmittelhändler in Straßburg hörte ich, dass er im Ramadan 40% mehr Einnahmen hat als das Jahr über. Nicht nur nebenbei sei erwähnt, dass das Einhalten des Ramadan in vielen islamischen Ländern durch Razzien überwacht wird. Drohende Verhaftungen und Gefängnisstrafen sollen die islamische Gesellschaft zusammenhalten.

Doch zurück zu der bewusst verschwiegenen Realität, dass die blutige Seite des Ramadan die Geschichte dieser Religion bis in die Gegenwart kennzeichnet. Ich erinnere aktuell an die 90 Toten von Kabul, die wir schon wieder vergessen haben.

Auch die aktuellen Anschläge von Manchester und London werden morgen schon nicht mehr in den Medien erwähnt. Vor allem wird nicht auf den Ramadan hingewiesen. Was London betrifft bezeichnete der britische Innenminister Amber Rudd die Täter als „radikalislamistische Terroristen“. Nein, Nein, Herr Minister! Vernebeln Sie bitte nicht politisch korrekt den religiösen Hintergrund! Strenggläubige Muslime von IS und Al-Kaida nutzten bewusst den Ramadan.

Dass für den strenggläubigen Moslem im Ramadan ein religiöser Hintergrund für Gewalttaten liegt, bestätigt auch der Kalif des islamischen Staates Abu Bakr al-Bagdadi. Er sagte in einer Videobotschaft, es gäbe „im Ramadan keine größere Tat als den heiligen Krieg“. In diesem Zusammenhang sei nochmals darauf hingewiesen, dass Al-Bagdadi kein hergelaufener Terrorist ist sondern Magister-Artium sowie promovierter Islamwissenschaftler der Universität Bagdad! Man kann seine Theologie nicht einfach wegwischen, bloß weil sie nicht in unser Weltbild von einem friedlichen Islam passt, den die Moslem-Verbände in Deutschland uns vorgaukeln.

Neben unzähligen Kriegen und Gewalttaten im Ramadan sei auch an den Überfall arabischer Truppen, Flugzeuge und Panzer unter Führung des ägyptischen Präsidenten Anwar al-Sadat auf Israel erinnert. Am 06.10.73, Versöhnungstag (!) der Juden, Jom Kippur, sollte Israel in einem massiven Blitzkrieg überrascht und niedergemacht werden. Die Überraschung gelang auch. Doch konnte Israel seine Todfeinde zurückschlagen und seinerseits die muslimische Militärmacht vernichten. Araber nennen diesen Krieg den „Ramadan-Krieg“. In diesem Zusammenhang möchte ich an den früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt erinnern, welcher in seinen Aufzeichnungen von seinen religiösen Gesprächen mit dem tiefgläubigen Anwar al-Sadat schreibt. Vom Ramadan und seiner teils blutigen Bedeutung in der Geschichte des Islam haben sie wohl nicht gesprochen.

Nicht zuletzt möchte ich Sie auf einen Vortrag von Barino Barsoum hinweisen, den er unter dem Titel „Islam: Friede oder Gewalt“ hielt. Er beschreibt dort auch seinen Weg vom streng-gläubigen, gewaltbereiten Moslem zum Christentum. Im Internet können Sie übrigens eine Vielzahl seiner äußerst sachlichen und tiefgründigen Islam-kritischen Vorträgen anhören.

Mit freundlichem Gruß
Wilfried Puhl-Schmidt

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