Ein Bischof schweigt nicht mehr

Liebe zeitkritische Geister in kritischer Zeit.

Kein Tag vergeht, an welchem Politiker und Medien nicht Herrn Erdogan auffordern, den deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel freizulassen. Die Schuldzuweisungen seien wild konstruiert und politisch motiviert. Sogar die Kanzlerin zeigt ein energisches Gesicht und findet kritische Worte. Irgendwie sehen wie alle Herrn Yücel als Opfer türkischer Diktatur.

Unabhängig von diesem Gerangel steht nach meiner Information in der Tageszeitung taz folgendes bemerkenswerte Zitat von Deniz Yücel: „Der baldige Abgang der Deutschen ist Volkssterben von seiner schönsten Seite“. Letztlich jubelt er über zwei Millionen Asylanten und beklatscht letztlich auch die 50 Milliarden Euro, welche nach einer Prognose des „Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft“ jährlich dem deutschen Steuerzahler aus der Tasche gezogen werden, um den „baldigen Abgang der Deutschen“ zu finanzieren. Wenn nun nach Aussage von Herrn Mazyek (ZMD) 80 % der Einwanderer Muslime sind, dann wird die Problematik besonders deutlich, da das „Volkssterben von seiner schönsten Seite“ gemäß den theologischen Grundlagen und Aufträgen im Koran in die Hände einer gewaltbereiten Religion gelegt wird!

Warum schreibe ich diese Zeilen? Jeder nachdenkliche Zeitgenosse weiß, dass gerade die hohen Vertreter deutscher Kirchen durch ihre ebenso politisch korrekte wie pseudo-christliche Willkommenskultur letztlich das „Volkssterben von seiner schönsten Seite“ fördern und mitzuverantworten haben. Gerade der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Marx und sein evangelischer Kollege Bedfort-Strohm sollten in ihrer theologischen Ausbildung das Problem der Gesinnungsethik diskutiert haben. Dann würden sie auch die vielfältige Gesamtverantwortung der Kirche nicht politisch korrekt auf ein Wort Jesu von der Nächstenliebe reduzieren. Vielmehr würden sie im Sinne einer Verantwortungsethik die konkreten Konsequenzen und Probleme für eine konkrete Gesellschaft bedenken und auch auf die Kanzeln bringen.

Wie ganz anders als deutsche Kirchenfürsten spricht und klagt der Erzbischof Luc Ravel von der Diözese Strassburg. Ausdrücklich kritisiert er scharf seine Kollegen in der französischen Bischofskonferenz. Er beschuldigt sie, in Sachen Masseneinwanderung und demographischer Veränderung „Komplizen“ des „Schweigens der Medien“ und der „politischen Korrektheit“ zu sein! Er zögert nicht von einem „Grand Remplacement“ (Umvolkung, großer Austausch) zu sprechen. Aufgeschreckt von solcher Ehrlichkeit und Deutlichkeit befürchtet natürlich die französische Zeitung „ Dernieres nouvelles d` Alsace“, dass die politische Rechte aus der Kritik des Erzbischofs ihren politischen Honig saugen könnte. Ach was für Sorgen kleiner Schreiberlinge, die dem Zeitgeist nachplappern anstatt eine drohende Umorientierung westlicher Werte und Freiheiten sowie westlicher Rechtsordnung und westlicher Gesellschaftsordnung insgesamt zu beschreiben und zu beklagen! Mekka und Gott Allah lassen freudig grüßen. Wo ist unsere Verantwortung gegenüber unseren Urenkeln? Sie werden fassungslos über das Schweigen ihrer Vorfahren den Kopf schütteln.

Erzbischof Ravel hat den Mut, die Diktatur des Zeitgeistes auch unter einem anderen Gesichtspunkt frontal anzugreifen. Er bezeichnet die Abtreibung nicht nur als Mord (homicide) sondern sieht in der massenhaften Tötung von Kindern im Mutterschoß den Weg bereitet und auch möglicherweise politisch gewollt und gefördert (!!) für den demographischen Niedergang Europas. Hier schwingt seine große Sorge mit, dass die Muslime sich ihrer hohen Geburtenrate bewusst sind und eines Tages offen den Grand Remplacement, den großen Austausch oder die Umvolkung zu ihren Gunsten jubelnd begrüßen. Die wöchentlichen Kirchenzeitungen deutscher Diözesen verschweigen natürlich jede Silbe, die Erzbischof Luc Ravel von Strassburg gegen den politischen und kirchlichen Mainstream ausspricht.

In diesem Zusammenhang empfehle ich Ihnen ausdrücklich den Bericht eines Algeriers, der vor 21 Jahren als Asylant nach Saint Denis (bei Paris) kam. Er kennt heute seine Stadt nicht mehr wieder, da sie islamistisch geworden sei.

Mit nachdenklichem Gruß
Wilfried Puhl-Schmidt

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