Die versteckte Christin

Liebe zeitkritische Geister in kritischer Zeit.

Immer wieder hörten wir in den letzten Jahren bis heute von den schrecklichen Taten und Morden durch die Muslime des islamischen Staates. Seit sie ihr teils koranorientiertes Unwesen in Teilen des Irak treiben, sind Jesiden, Schiiten und vor allem Christen in Gefahr (Siehe meinen Blog www.schalom44.de „Völkermord an Christen“ vom 16.12.2016).

Leider mussten wir immer wieder erfahren, dass jahrhunderte-alte Nachbarschaften zwischen Muslimen und Christen in die Brüche gingen als der Islamische Staat ihre Dörfer eroberte und das islamische Gesetz der Scharia einführte. Unzählige Berichte gibt es darüber, dass muslimische Familien plötzlich ihre christlichen Nachbarn bedrohten sowie gewaltsam aus ihren Häusern vertrieben und sich deren Besitz aneigneten. Habgier sowie entsprechende Koranauslegungen und Predigten der Imame trugen einen dämonisch-theologischen Anteil dazu bei. Das christliche Symbol „N“ an die Häuser geschmiert, machte Bewohner und Immobilien vogelfrei.

Nun bitte ich Sie ausdrücklich darum, einen Bericht zu lesen, den die „Gesellschaft für bedrohte Völker“ (GfbV) dankbarer Weise veröffentlichte. 31 Monate (Juni 2014 bis letzten Freitag !!!)  hat eine muslimische Familie in Mossoul ihre christliche Nachbarin mit großem Risiko versteckt. Georgette Hanna war krank und hatte im Jahr 2014 daher nicht zusammen mit den anderen Christen aus der Stadt fliehen können! Offensichtlich hatte auch ihre Familie sie verlassen.

Nach der Rückeroberung Mossouls durch das irakische Militär wurden die Häuser nach versteckten sunnitischen Mitgliedern des Islamischen Staates durchsucht. Dabei wurde auch die Christin entdeckt. Ihr geschah jedoch kein Leid. Auch wenn dies nur eines von ganz wenigen Einzelbeispielen ist, so möchte ich es Ihnen doch als einen Keim der Hoffnung wider alle Hoffnung ans Herz legen. Besonders hat es mich bewegt, dass sie endlich ihr Kopftuch, welches sie bisher trug, ablegte und sich voller Freude in der Öffentlichkeit zeigte. Ich kann mir gut vorstellen, dass immer wieder auch die panische Angst von ihr abfiel, letztlich doch entdeckt oder sogar verraten zu werden. Immer wieder mag sie ihrer Gastfamilie um den Hals gefallen sein, die ja ein tödliches Risiko eingegangen war.

Beispiele sind nur teilweise vergleichbar. Aber ich erinnere mich neben anderen ähnlichen Berichten daran, dass eine große Sektkellerei in Koblenz ebenfalls mit tödlichem Risiko während der Naziherrschaft jüdische Familien in ihren Kellern versteckte.

Mit freundlichem und frohem Gruß
Wilfried Puhl-Schmidt

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