Der wiedergeborene Goebbels

Liebe zeitkritische Geister in kritischer Zeit,

in diesen Wochen schleudert Erdogan Hasstiraden gegen Europa, um letztlich sein Wahlvolk für sein osmanisches Kalifat aufzustacheln. Bereits seit zwei Jahren beben Stadien und Hallen vom jubelnden Ungeist, den Erdogan-hörige Redner verbreiten. Lesen Sie bitte den wörtlichen Mitschnitt einer Rede des Führungsgliedes der türkischen Jugendverband-Föderation, Osman Gökcek. Er ist der Sohn des Bürgermeisters von Ankara. Ich bitte Sie, sich diese Rede auch im Original mit deutschen Untertiteln anzuhören.

Teilweise erinnert mich der Text und vor allen der Tonfall an die Sportpalastatmosphäre, welche Josef Göbbels im Berlin der 40er Jahre entfachte. Die Rede wurde vor der Parlamentswahl 2015 in Anwesenheit von Erdogan gehalten, welcher im Anschluss ebenfalls kurz das Wort ergreift. Der kritische Leser sollte bedenken, dass die Rede von Osman Gökcek ausführlich Führerkult und Nationalismus sowie eine Blut-und-Boden-Mystik mit einer religiös-islamischen Dimension (Allah, Koran) in Verbindung bringt. Schlimmer können Menschen nicht aufgehetzt werden!

In diesem Zusammenhang möchte ich Sie daran erinnern, dass Erdogan bei seinen Reden oftmals die vier Finger der rechten Hand empor reckt. Der Daumen ist auf die Handfläche gedrückt. Dies ist das Symbol der islamfaschistischen Moslembrüder. Es bedeutet: „Der Koran ist unsere Verfassung. Der Prophet unser Führer. Der Dschihad unser Weg. Der Tod für Allah unser nobelster Wunsch!“ Während der ägyptische Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi das Vier-Finger-Zeichen als „terroristisches Symbol“ der Moslembrüder bezeichnet, wirft Erdogan mit seiner Hand bewusst Feuer und Hass unter die Massen. (Lesen Sie bitte die Artikel bei Google unter „Rabia“)

In seiner Rede erwähnt Osman Gökcek übrigens drei Jahreszahlen, welche auch Erdogan in seinen Reden immer wieder erwähnt:

2023 soll an die Gründung der türkischen Republik im Jahr 1923 durch Mustafa Kemal Atatürk erinnern.

2053 soll die Erinnerung wach halten an die Eroberung von Istanbul im Jahr 1453 durch Fatih Sultan Mehmet II. Nach ihm sind in Deutschland viele Moscheen benannt, welchen die Türken den Titel Fatih gaben. Man stelle sich vor, in Deutschland würden Kirchen und Kathedralen nach einem Kreuzfahrergeneral benannt oder nach Prinz Eugen!

2071 soll die Tausendjahrfeier der Schlacht von Mantzikert in Ostanatolien von 1071 begangen werden, in welcher Muslime unter dem Seldschucken Alp Arslan die christlichen Byzantiner besiegten.

Ich bitte Sie ausdrücklich darum, meinen Newsletter mit der angehängten Rede von Osman Kökcek an viele kritische Geister weiterzuleiten oder in Druckform zu versenden. Geben Sie bitte auch bei Google „Türkei Erdogan Osmanisches Reich“ ein.

Mit nachdenklichem Gruß
Wilfried Puhl-Schmidt

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