Juden ins Gas

Liebe zeitkritische Geister in kritischer Zeit.

Im Jahr 1979 hatte Ayatollah Chomeini den letzten Tag des Ramadan als Kampftag zur Befreiung Jerusalems weltweit aufgerufen. Nach der arabischen Bezeichnung „Al-Kuds“ für Jerusalem gilt das Ende des Ramadan „Al-Kuds-Tag“. Durch harte Auflagen der Polizei darf auf Plakaten nicht mehr stehen „Juden ins Gas!“ oder „Sieg Heil!“ wie es früher am Ramadan-Ende in Berlin üblich war. Auch Symbole der schiitischen Hisbollah waren offiziell verboten.

Dass jedoch dieser Ungeist weiter über den Demonstranten schwebte, zeigt der zum Islam konvertierte Hussein A. Er sei nicht nur gegen den Zionismus, sagt er. Die Juden seien böse. Sie hätten den IS erfunden. Kritischen Beobachtern fällt auf, dass diese Verschwörungstheorie unter den Teilnehmern weit verbreitet war. Ein Journalist merkte in seinem Artikel an, dass die große Mehrheit der Berliner schweige, wenn „Demonstranten ihren Judenhass frönen und ihn hinter dem Zionistenhass zu verstecken suchen“.

Übrigens kommt mir im Zusammenhang mit dem Al-Kuds-Tag immer der Hitler-Sympathisant und Mufti von Jerusalem Amin El-Husseini in Erinnerung, welcher in einer hasserfüllten Rede 1942 in Berlin sagte, die Juden seien „die erbittertsten Feinde der Muslime“ und seit jeher „ein zersetzendes Element“. Außerdem hätte das „Weltjudentum“ den Krieg entfesselt. Wer Allahs Worte in Sure 5,64 liest, merkt, wo El-Husseini teilweise abgeschrieben hat. Im selben Vers der Sure 5 wirft Allah Hass und Zwietracht bis zur Auferstehung auf die Juden. In Sure 9,30 bittet der Koran-Verfasser, dass Allah die Juden verfluchen solle. Man erspare mir weitere Verse. Hier liegt der Hass über die Juden am Al-Kuds-Tag und unzähligen anderen Tagen begründet.

Der Al-Kuds-Tag beendet den Ramadan. Ich habe bereits in zwei Artikeln meines Blog unter „Der unfriedliche Ramadan“ sowie „Nachtrag zum Ramadan“ darauf hingewiesen, dass Muslime weltweit insbesondere in diesem Monat mehr teils blutige Gewalttaten begehen als in anderen Monaten. Aktuell möchte ich an eine israelischen Polizistin erinnern, welche im Ramadan dieses Jahres von drei Muslimen erstochen wurde. Die palästinensische Behörde lobt diesen Terroranschlag. Präsident Abbas weigert sich, den Anschlag zu verurteilen. Sein Sprecher bezeichnet es als „Kriegsverbrechen“, dass die drei palästinensischen Mörder erschossen wurden. Sie seien den Martyrertod gestorben. Lesen Sie bitte den Artikel von „Palästinensische Autonomiebehörde lobt Terroranschlag“ Bassam Tawil.

Ganz anders haben die offensichtlich muslimischen Redenschreiber Bundespräsident Steinmeier informiert. Ich musste mehrfach hinschauen. In seiner Rede zum Ramadan lese ich, dass Muslime mit dem Ende des Ramadan auch die Offenbarung feierten, welche den Muslimen in dieser Zeit durch den Koran zuteil würde. Muslime, Juden und Christen würden den Glauben an einen barmherzigen Gott teilen usw. Mohammed würde das Gebot der Nächstenliebe lehren! Dabei vertrieb oder massakrierte er die drei jüdischen Stämme in Medina und ließ Bewohner grausam töten, welche ihn kritisierten. Die Biographie Mohammeds ist teilweise mit Blut geschrieben und nicht mit Worten der Nächstenliebe!

Es ist für mich unfassbar, wie ein ahnungsloser Bundespräsident sich von seinen Redenschreibern über den Tisch ziehen lässt und damit Schaden über Deutschland wirft, bloß weil dies politisch korrekt ist und dem weltweiten Zeitgeist huldigt!

Mit nachdenklichen Grüßen
Wilfried Puhl-Schmidt

1 Antwort

  1. Werter Herr Puhl-Schmidt,
    ich wünsche Ihnen Gesundheit und Kraft und Gelegenheit im Bereich der Zeitgeschichte aktiv zu arbeiten. Ich stelle allerdings als Soziologe fest, dass die Gesamtweltbevölkerung
    eine kulturelle Dynamik hat, die das Judentum und den Islam als egozentrische, eingebildete Randerscheinungen in die verachtete Ecke der Geschichte der Menscheit stellen. Menschenrechte und die sich freilebenden Frauen, werden die Kultur der globalen Gemeinschaft charakterisieren.
    Heinrich Blezinger , Soziologe

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