Good Bye Mohammed

Good Bye Mohammed
Norbert G. Pressburg verarbeitet in seinem Buch theologiegeschichtliche, religions-wissenschaftliche, handschriftenkundliche und archäologische Forschungsergebnisse, die noch nicht in der üblichen Islamdarstellung zu finden sind. So füllt dieses Buch eine Lücke.

Es veranschaulicht wesentliche Aspekte der grundlegend kritischen Islamforschung auf dem Niveau eines leicht lesbaren, wenngleich anspruchsvollen Sachbuches. Die 168 Seiten sind flüssig geschrieben. Der Autor versteht es, pointiert zu schreiben. Der Stoff ist didaktisch gut gegliedert, sodass die wissenschaftliche Kritik an muslimischen überlieferungen auch für den islamwissenschaftlichen Laien sehr gut verständlich und nachvollziehbar ist.

Der Leser erfährt die begründeten Forschungsergebnisse, dass der Koran seinen Ursprung garnicht auf der arabischen Halbinsel haben kann. Zudem weist Pressburg auf die Tatsache hin, dass die heute noch vorhandenen Koranhandschriften erst in viel späteren Jahrhunderten entstanden.

Zudem habe man es mit einer vielfachen Veränderung des Korantextes zu tun. Pressburg bietet eine Einstiegshilfe für den interessierten Leser, dem am gegenwärtigen wissenschaftlichen Forschungsstand zur Entstehungsgeschichte des Islams und am besserern Verständnis der gegenwärtigen islamischen Welt gelegen ist. Das Buch hat das Zeug, traditionelle überzeugungen geradezu auf den Kopf zu stellen und der islamischen Theologie erhebliches Kopfzerbrechen zu bereiten.

So ist es verständlich, dass der Autor unter einem Pseudonym schreibt. Er teilt das Schicksal anderer islamkritischer Wissenschaftler, welche aus Angst vor Gewalttaten strenggläubiger Muslime ihren richtigen Namen verschweigen.

Taschenbuch: 252 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 3 (8. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3844853723
ISBN-13: 978-3844853728

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