Laila Mirzo redet Tacheles

Liebe zeitkritische Geister in kritischer Zeit.

Ich sehe oder lese sehr gerne Interviews mit ehemaligen Muslimen, die gerade deswegen den Islam verlassen haben, weil sie ihn ganz von innen kennen. So empfehle empfehle ich Ihnen heute die Lektüre eines Interviews mit kurdisch-stämmigen ehemaligen Muslimin Laila Mirzo. In den nachfolgenden kleinen Abschnitten deute ich einige wenige der vielen Grundgedanken und kritischen Hintergrundinformationen an, die sie in ihrem Buch „Nur ein schlechter Moslem ist ein guter Moslem – Über die Unvereinbarkeit des Islam mit unserer Kultur“ veröffentlicht hat. Wer meine kleinen Einleitungen gelesen hat, wird auf das Interview gespannt sein, auf welches ich am Ende hinweise.

Laila Mirzo gehört innerhalb der deutschsprachigen Islamdebatte zu den wenigen Insidern, die sich mit fundiertem Wissen und auch persönlichen Erfahrungen öffentlich an Diskussionen beteiligen. Ihrer Überzeugung nach macht Europa mit seiner Appeasement-Politik einen großen Fehler, da die fundamentalen Werte unserer Gesellschaft angegriffen würden, sobald die muslimische Bevölkerung die Mehrheit stellt.

Dies ist keine vage Vermutung oder Verschwörungstheorie einer kritischen ehemaligen Muslimin. Es ist vielmehr meiner Auffassung nach die logische Konsequenz aus Artikel 10 der Charta des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD) aus dem Jahr 2002. Bekanntlich ist Aiman Mazyek der Generalsekretär des ZMD. In Artikel 10 ist zu lesen, dass Muslime „in der Diaspora“ sich an die „lokale Rechtsordnung zu halten haben“. Was heißt denn „in der Diaspora“? Dies bedeutet letztlich ganz konkret, dass die deutsche Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie ihre demokratische Grundordnung dann nicht mehr gilt, wenn Muslime in der Mehrheit sind! Frau Mirzo verweist in diesem Zusammenhang auf die Türkei, welche aktuell von einem früher laizistischen Staat in einen islamischen Staat umgewandelt würde.

Wer den Koran und die Anweisungen Mohammeds in den Hadithen kenne und wörtlich nehme, könne kein verfassungskonformes Leben führen, denn die Schriften würden den Dschihad vorschreiben. Nach Überzeugung von Frau Mirzo sei es egal ob der Dschihad spirituell oder mit Waffengewalt geführt werde. Das Ergebnis müsse in jedem Fall die Installierung der Scharia und die Ausrufung des Gottesstaates sein.

Terror sei übrigens keine Perversion oder falsche Interpretation des Koran sondern die Botschaft des Islam an seine Gegner. Daher gibt es für Frau Mirzo keinen „islamistischen Terror“ wie in den Medien verbreitet, sondern einen „islamischen Terror“.

Frau Mirzo spricht viel von Modernisierung des Islam. Neben vielen Forderungen spricht sie allerdings einen Satz aus, der freilich Kirchenmänner, Politiker und Gutmenschen entsetzen mag. Sie sagte im Interview wörtlich: “Ein sakraler Königsmord an der Figur des Propheten (Mohammed) ist die Voraussetzung für eine Reformbewegung“.

Natürlich spricht Frau Mirzo auch kritisch zur Flüchtlingsfrage und zur Kopftuchdebatte sowie zu einer Vielzahl von weiteren Themen, welche nicht politisch korrekt sind. Ich wünsche Ihnen viel Zeit, das Interview auch mehrfach zu lesen.

Mit freundlichem Gruß

Wilfried Puhl-Schmidt

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