Das Kreuz brechen und die Schweine töten

Liebe zeitkritische Geister in kritischer Zeit.

Ich hatte Sie in meinem letzten Newsletter „Das Kreuz mit dem Kreuz“ angeregt, über die Frage nachzudenken, ob Sie das Aufhängen von Kreuzen in bayrischen Dienstgebäuden befürworten oder ablehnen. Sicherlich können für beide Meinungen Gründe angeführt werden. Die Sache ist jedoch so wichtig, dass man die Gründe des Gesprächspartners erst einmal anhört und ihn auch reden lässt.

Gegen dieses Grundprinzip wurde jedoch z. B. in den Tagesthemen des ZDF vom 24.04.2018 offensichtlich bewusst verstoßen. Mit hinterhältigen Fragen und miesen Störmanövern versuchte „Moderator“ Ingo Zamparoni den bayrischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder daran zu hindern, die Gründe darzulegen, warum er in bayrischen Dienstgebäuden ein Kreuz anzubringen gedenke. Hatte möglicherweise der CSU-Generalsekretär Markus Blume bereits einige Tage vorher Recht, als er von einer „unheiligen Allianz von Religionsfeinden“ sprach?

In diesem Zusammenhang möchte ich auf eine Rede des Vertreters des Vatikan (Nuntius) in Österreich, Bischof Peter Stefan Zurbriggen, aufmerksam machen. Er bezeichnete es als „Schande, die man nicht hinnehmen“ dürfe, wenn ausgerechnet Bischöfe und Priester das Anbringen von Kreuzen kritisierten. „Die politische Korrektheit seiner Mitbrüder gehe ihm langsam auf die Nerven“. Natürlich meinte er den deutschen Kardinal Marx.

Der Titel meines heutigen Newsletters ist die Kurzform der Selbstdarstellung des Gründers der Ahmadiyya-Version des Islam, Mirza Ghulam Ahmad: „Ich bin gesandt worden, um das Kreuz zu brechen, das Schwein zu vernichten“. Die Bedeutung dieses Satzes wird freilich schöngeredet. In Wirklichkeit bedeutet er gemäß den nachfolgenden Kalifen: „Beim ersten Aufstieg des Islams war der Untergang der christlichen Völker nicht endgültig, aber sein Wiederaufstieg in unserer Zeit wird die vollständige Verdrängung der Lehrsätze des heutigen Christentums herbeiführen.“

Ich möchte im Zusammenhang mit dem Anbringen von Kreuzen in bayrischen Dienstgebäuden ausdrücklich auf die Untersuchungen der verstorbenen Frau Dr. Hiltrud Schröter hinweisen , welche anhand der Schriften der Ahmadiyya in aller Deutlichkeit und wissenschaftlicher Klarheit die Ideologie und die Ziele dieser Version des Islam herausgearbeitet hat. Letztlich geht es dem Gründer der Ahmadiyya und seinen ihm folgenden Kalifen bis heute gegen die zentrale Botschaft des Christentums, für welche das Kreuz das zentrale Symbol ist.

Ich bitte Sie, die fundierte Auseinandersetzung mit der Ideologie der Ahmadiyya durch Frau Dr. Hiltrud Schröter unter „Die Ahmadiyya und ihr Feindbild Christentum“ sowie „10 Thesen über Ahmadiyya“ zu studieren. Nehmen Sie sich bitte die Zeit.

Mit nachdenklichem Gruß
Wilfried Puhl-Schmidt

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